Der härteste Etappenlauf der Welt ging für mich in Erfüllung…….

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Der Gore-Tex Transalpin Run gilt als eines der härtesten Etappenrennen der Welt und ich war dabei 🙂

Vom 30.08. – 06.09.2014 ging es in 8 Etappen von Ruhpolding nach Sexten!

In diesem Jahr waren knapp 300 Zweierteams aus 27 Nationen in Ruhpolding gestartet,um die rund 300Km und knapp 14.000Hm im Aufstieg bis ins Ziel nach Sexten zurückzulegen.

Wir kämpften mit Kopf und Körper,bestaunten die wunderschönen Kulisse der Alpen und schlossen neue Freundschaften:-)

Am Ende liefen noch 192 Teams gemeinsam ins Ziel. Andere mussten einen Teampartner aussteigen sehen und alleine weiterkämpfen oder sich einem anderen Team anschließen.

Für meinen Teampartner war es die dritte Teilnahme…für mich das erste mal.

Acht Etappen von zum Teil über 40 Km mit mehr als 2000Hm Ostroute führte uns von Ruhpolding im Chiemgau über das österreichische St.Johann nach Neuenkirchen am Großvenediger. Dort war auch in diesem Jahr der Start und Ziel der 4.Etappe.Notgedrungen ging s mit dem Bus weiter nach Prettau in Südtirol.Denn aufgrund der schlechten Wetterbedingungen mit Regen in den Tälern und Schneesturm bis zu 80Kh auf höheren Lagen war die Überquerung der auf 2665 m gelegenen Birnlücke für uns leider unmöglich.

Etappe 5 war ein Bergsprint von gut 6 Km mit über 1100Hm

Viele sprachen von Ruhetag…ojeee für mich nicht 🙂

Nach St.Vigil und Niederdorf war schließlich Sexten endlich in Sicht.Beim Zieleinlauf waren Emotionen garantiert und bleiben für mich unvergessen!!! Wou…hab ich geheult!

Für den Gore-Tex Transalpin Run hatte ich mich viele Monate  vorher ganz alleine sehr gut vorbereitet. Mein fast tägliches Training bestimmte mein Alltag. Auch war ich oft viele Stunden mit meinem MTB unterwegs um meinen  Ü40 Bewegungsapparat zu schonen. 🙂

Seid März 2014 hatte ich einige knackige Vorbereitungsläufe gemeistert. So z.b. der Zugspitz Ultra mit 100Km und 5.600Hm im Juni oder der Eiger Ultra mit 51Km und 3.100Hm  im Juli und der großen Hitze.

Ich war guter Dinge den TAR zu schaffen und stellte mich sogar Mental auf das Massenlager ein 🙂

Weitere 189 „Campschläfer“ in kalten Hallen …harte Isomatte..KALTE DUSCHEN…Regen…Schnarcher…nasse Kleider…kaum Schlaf… ab Tag 4 Gesichtsschwellung 3 Grades usw. usw.. 🙂 Ich hatte noch nie so gefroren.

Das „Zusammengehörigkeitsgefühl“ ist schon ein anderes als wenn man direkt vom Hotel an den Start geht und das wollte ich  auch so erleben.Es hat mich viele Stunden den Schlaf gekostet aber ich bereue absolut nichts und war für mich eine lustige Erfahrung.

So z.b. bei der 7 Etappe. Da gings für mich nur noch ums Überleben und hab versehentlich nach den falschen viel zu kleinen Schuhen gegriffen und erst am Start bemerkt dass ich in den falschen Schuhe stecke. 🙂 So bin ich halt dann mal mehr als einen Marathon mit über 2000Hm mit den falschen Schuhen unterwegs gewesen. Wir lachen heute noch über die unglaubliche Geschichte und es war klar dass so etwas nur mir passieren konnte:-)

Mein Teampartner war deutlich schneller als ich unterwegs! Das war klar und so musste er immer geduldig auf mich warten bis wir gemeinsam über die roten Matten und durch´s Ziel laufen konnten. Ich habe mich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen…machte mein Rennen ohne Probleme und lief mit Ihm lächend und voller Stolz durch das ersehente Ziel in Sexten ein.

Die Finisher Party war nochmals großes Kino. Mit der Medaille umgehängt konnten wir unser Glück gar nicht fassen auf der Bühne unser Finisher Shirt  persönlich abzuholen.

Es war ein TRAUM…für mich !!! Ich habe mir diesen Traum erfüllt…..

Trainiert mit mehr Hoch´s als Tief´s. War (bis die letzten 14 Tage) immer hoch motiviert,hatte meine Ziele immer fest vor Augen und auch immer gefinisht ohne dass mein Körper mit mir beleidigt war.

Ich habe ihm desshalb versprochen ab Januar geht alles wieder von vorne los 🙂

DANKE an alle Daumendrücker FREUNDE FAMILIE KINDER die mir jeden Tag geschrieben haben wie stolz sie auf mich sind!!! Alles unbezahlbar und unglaublich schönes Gefühl.

Danke an meinen besten Lauffreund Jürgen der auch Teilnehmer war und immer auf den Zeileinlauf von mir gewartet hat  …mir immer gut zugeredet, Mut und immer die passende Worte für mich parat hatte.DANKE dir von Herzen und ich bin so stolz dich als bester Freund zu kennen.

Ohne euch alle wäre sowas niemals möglich und ich danke euch von Herzen für die tolle Saison 2014 und eure Unterstützung.

DANKE ♥

Achso….die Westroute steht UNBEDINGT ganz sicher an!!!

Da sollte ich mich baldmöglichst um ein Teampartner kümmern 🙂 🙂 🙂